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21.05.20 20:51

FC Wolterdingen dankt Stadt nochmals für Zuschuss


Ortsvorsteherin Angela Giesin verschaffte sich beim FC Wolterdingen ein Bild vom Fortschritt des Projekts Kunstrasenplatz. Gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Markus Langenbacher packte sie sogar beim Verlegen der Dämpfungs- und Drainageplatten mit an.

Der FC dankte Ortsvorsteherin Angela Giesin als Vertreterin der Stadt Donaueschingen nochmals sehr herzlich für den großzügigen Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro, den der Gemeinderat im Herbst 2019 bewilligt hatte und ohne den die Finanzierung des Projekts nicht zu stemmen gewesen wäre.  "Der Gemeinderat der Stadt Donaueschingen hat mit der Bewilligung des Zuschusses den Grundstein für die Finanzierung unseres Projekts gelegt", so Vorsitzender Markus Langenbacher, der sich bei der Orstvorsteherin für den Besuch bedankte, der angesichts der Bestimmungen der Corona-Verordnung nicht selbstverständlich und nur unter Einhaltung der strengen Bestimmungen möglich war.

Auch der stellvertretende Bezirksvorsitzende Schwarzwald des Südbadischen Fußballverbands, Werner Fichter, hat sich bereits vom Fortschritt des großen Projekts überzeugt und zeigte sich begeistert.

Nachdem fast 30 aktive Spielerinnen und Spieler, Alte Herren und Vorstandsmitglieder in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Ehrenvorsitzenden Peter Walker die Dämpfungs- und Drainageplatten verlegt haben, kann der grüne Flor in Kürze aufgelegt werden. Nach den Abschlussarbeiten und dem Feinschliff an den Seitenrändern wird der Platz voraussichtlich im Juni seiner Bestimmung übergeben werden können.

Federführend bei den organisatorischen Fragen und Bauleiter vor Ort ist Peter Walker, der auch bereits vor Jahren die Regie beim Bau unseres neuen Sportgeländes und des Sporthiisli führte.

Der Umbau des Tennenplatzes zu einem Kunstrasenspielfeld ist eine enorm wichtige Weichenstellung für die Zukunft des FC Wolterdingen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil wir das Tal des Geburtenrückgangs in Wolterdingen durchschritten haben. Zudem wirkt sich auch die Ansiedlung von Neubürgerinnen und Neubürgern im Neubaugebiet positiv auf die Entwicklung von Wolterdingen und auf unseren FCW sehr positiv aus.

Durch starke – auch stadtinterne – Fußball-Konkurrenz war der FC gezwungen, seine Sportanlage den Anforderungen den heutigen Entwicklungen anzupassen und dem Anspruch der Sportlerinnen und Sportler gerecht zu werden. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der FC seit einiger Zeit Probleme mit der Bespielbarkeit des Tennenplatzes hatte. Die Wasserdurchlässigkeit des Tennenplatzes war nicht mehr gegeben. Der Tennenplatz wurde seiner zugedachten Funktion als Allwetterplatz nicht mehr gerecht. Infolge des nicht mehr absickernden Wassers war ein normaler und zielgerichteter Trainings- und Spielbetrieb nicht mehr gegeben. Ein mögliches Verletzungsrisiko sowohl für unsere eigenen Spielerinnen und Spieler als auch unsere Gastmannschaften – darunter viele Junioren – war latent vorhanden. Zudem ist ein Tennenplatz für Jugendspieler/innen und Aktive nicht mehr zeitgemäß, weil das Spielen auf einem Tennenplatz von Ärzten und Sportwissenschaftlern mit starken Gelenkbelastungen und hoher Verletzungsgefahr in Verbindung gebracht wird. Dies nehmen immer mehr Spielerinnen und Spieler – sowohl aus dem Jugend- als auch dem Erwachsenenbereich – leider zunehmend zum Anlass, sich einem anderen Verein anzuschließen. Mit diesen sich häufenden Spielerabgängen hatte der FC zu kämpfen und wirkt nun auch mit dem Umbau des vorhandenen Tennenplatzes zu einem Kunstrasenplatz dieser negativen Entwicklung entgegen.